Reto Studer in die ref. Kirchensynode? Leider nein.

By , 15/05/2011 18:45

Trotz grosser Bemühungen von meiner Seite hat es am Wahlsonntag vom 15.5.2011 nicht gereicht für meine Wahl in die reformierte Kirchensynode. Das ist enorm schade – ich kann damit aber gut leben. Gerne nehme ich die Gelegenheit wahr, den Gewählten zu ihrem Erfolg zu gratulieren. Zugleich möchte ich meinen Unterstützerinnen und Unterstützern für das Vertrauen danken, das sie in mich gesetzt haben.

Die vielen positiven Rückmeldungen vor und nach der Abstimmung bestärken mich darin, mich auch in Zukunft für eine reformierte Kirche einzusetzen, welche die Gemeindeautonomie stärkt und (endlich!) den Sprung über die Generationengrenze schafft. Für eine Kirche auch, die den Ideen-Wettbewerb und den öffentlichen Wahlkampf, das öffentliche Auftreten nicht scheut; die Insiderkirche, die sich selbst genug ist, hat zurecht keine Zukunft. Dies werde ich auch weiterhin vertreten – vorerst weiterhin auf Gemeindeebene.

Reto Studer in die ref. Kirchensynode!

By , 23/03/2011 20:37

Liebe Freunde und Bekannte
Liebe Reformierte im Bezirk Hinwil

Als Mitglied der ref. Kirchenpflege in Bubikon habe ich das Privileg, das kirchliche Leben auf Gemeindeebene mitgestalten zu dürfen. Die Gesetze hierfür werden in der Synode erlassen, dem Parlament der Zürcher Landeskirche. Da es mir ein Anliegen ist, dass die Interessen unserer Gemeinde und meiner Generation in die Gesetzgebung und die Strategie der Landeskirche einfliessen, kandidiere ich für die Synodalwahlen vom 15. Mai 2011.

Einen Slogan habe ich nicht – aber gute Gründe:

1. Die Generation der jungen Erwachsenen verdient eine Vertretung!
In der Synode sind die jungen Erwachsenen deutlich unterrepräsentiert. Das ist nicht die Schuld der Älteren: Es kann nur gewählt werden, wer kandidiert. Ich tue dies – weil ich mithelfen möchte, die Kirche verstärkt ins Bewusstsein meiner Generation zu bringen. Dies kann aber nur gelingen, wenn gleichzeitig die Hoffnungen, Bedürfnisse und Ansprüche dieser Generation in der Synode Gehör finden. Als Theologiestudent und junger Kirchenpfleger, der immer auch ausserhalb der Kirche gearbeitet hat, sehe ich mich als Vermittler zwischen diesen beiden Seiten.

2. Die Kirchgemeinde Bubikon muss in der Synode vertreten bleiben!
Die beiden Bubiker Synodalen werden nicht wieder kandidieren. Von 2 auf 0 – das wäre bedauerlich, zumal die Kirchgemeinde Bubikon stetig wächst und in einigen Bereichen echte Pionierarbeit leistet. Deshalb finde ich, dass unsere Erfahrungen und Interessen auch künftig in der Synode vertreten sein sollen.

3. Die Kirche gehört ins Dorf!
Die landeskirchliche Verwaltung übernimmt für die Kirchgemeinden unverzichtbare Aufgaben. Als Kirchenpfleger beobachte ich aber, dass die Zentrale in Zürich immer stärker vorgibt, wie unsere Arbeit auszusehen hat. Das ist nicht meine Vorstellung von reformierter Kirche. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Kirchgemeinden möglichst selbständig bleiben und die Zentrale sich in erster Linie auf ihre Unterstützungsfunktion beschränkt. Kirche findet im Ort statt.

Ich freue mich, wenn Sie meine Kandidatur unterstützen. Sie können dies tun, indem Sie meine Kandidatur bei Ihren Freunden und Bekannten bekanntmachen. Wahlberechtigt sind alle Reformierten mit Wohnsitz im Bezirk Hinwil ab 16 Jahre.

Wegen der Verkleinerung der Synode reduziert sich auch die Zahl der Sitze, welche in unserem Bezirk zu vergeben sind. So kämpfen 12 Personen um 9 Sitze. Es sind also knappe Resultate zu erwarten. Mehr als sonst zählt deshalb jede einzelne Stimme.

Ich danke Ihnen für Ihr Wohlwollen.

Reto Studer

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