Category: Studium

Lob, Ehr und Preis

By , 04/10/2014 09:58

“Etwas grösser” als die Bachelor-Sause werde die Diplomfeier zum Masterabschluss sicher, schrieb ich vor ein paar Tagen. Zugegeben: Der Wunsch war hier der Vater, die Hoffnung die Mutter des Gedankens.

Doch – was soll ich sagen? Er war dann in der Tat ein grosses Fest, der gestrige Feier-Abend.

Vater Wunsch und Mutter Hoffnung zeugten nämlich ein Zeugn… eine besondere Überraschung: Meine Frau, die gleichzeitig ihren Studienabschluss (ebenfalls in Theologie) feierte, und ich erhielten beide, ex aequo, den Preis der Alumni-Organisation der Theologischen Fakultät, der dieses Jahr zum ersten Mal vergeben wurde – für unsere, wie es hiess, “ausgezeichneten Masterarbeiten”.

Ebendies, ausgezeichnet, sind sie jetzt unbestritten. Darüber freuen wir uns sehr.

Der Titel meiner Untersuchung, “Hinaus ins Leben, fest und sicher!” (ein ziemlich repräsentatives Bitzius-Zitat), lenkt meinen Blick allerdings auch direkt nach vorn: Nächste Woche geht es nämlich auf Konf-Reise. Hinausinslebener gehts gar nicht! [1]

[1] Meine Frau beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit übrigens, aus systematisch-theologischer Sicht, mit dem Tod. Da haben sich also “zwei gefunden”, nicht?

Sechsundzwanzig waagrecht

By , 23/09/2014 10:33

An den Wochenenden wird gearbeitet, klar. Aber sonntagabends (oder, je nach Zeitmanagement, montags) wird dann ein Kreuzworträtsel gelöst. Genauer: das Rätsel aller Rätsel – dasjenige aus dem Tagi-Magi, von Trudy Müller-Bosshard. Meine Schwester, ebenfalls rätselnd, löst mir zu diesem Zweck seit einiger Zeit Jahr für Jahr ein Abo des Sams-Tages-Anzeigers.

26w ist diese Woche ja leicht!”, dachte ich vorgestern: “Älteres Semester unter den Hochschulabgängern”. Sechs Buchstaben. Voilà:


(Aus: “Das Magazin”, Nr. 38, 20.9.-26.9.2014, S. 36; Autorin: Trudy Müller-Bosshard)

War dann am Ende aber ERE… EMERIT.

Egal: Ich – als Schon-Vikar aber Noch-nicht-offiziell-Master – freue mich schon sehr auf die Diplomfeier vom 3. Oktober. Diese wird dann sicher auch etwas “grösser” als die Bachelor-Sause.

Lebens-Lauf

By , 13/06/2014 14:03

Hier mein sechster “Tagebuch”-Eintrag in der “Reformierten Presse”:

Tagebuch 6 (24-2014)

(Erschienen in: “Reformierte Presse”, Nr. 24, 13.6.2014, S. 11; Autor: Reto Studer)

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By , 16/05/2014 15:04


Liebe Universität Zürich

Danke.
Meistens. – Vielleicht.
Nochmals: danke.

Dein Cand.theol. lic.phil. Reto Studer

PS: Jetzt freue ich mich aber vorerst auf die Praxis. Sorry.

Im Zentrum

By , 09/05/2014 09:11

Hier mein fünfter “Tagebuch”-Eintrag in der “Reformierten Presse”:

Tagebuch 5 (19-2014)

(Erschienen in: “Reformierte Presse”, Nr. 19, 9.5.2014, S. 11; Autor: Reto Studer)

Hinweise aus der Schreibstube: Der im Text erwähnte Herr erlaubte mir explizit, über unser Aufeinandertreffen bzw. Gespräch zu schreiben. Und: Es stimmt alles. Wirklich. Naja: fast. Tatsächlich stiegen wir in den Fünfzehner, nicht in den Vierer. Da ich beim Kontrolllesen aber fand, ich hätte in den vorangehenden anderthalb Sätzen bereits genügend Ü vürwündüt und da zudem ja beide Linien die genannten Haltestellen anfahren… Eine kosmetische Massnahme also!

Doktorkiele

By , 30/04/2014 10:54

Ja-mai-ka nn es sein? Schauen Sie mal, was mir die bessere Hälfte nebst anderem zum Geburtstag stiftete: Stifte. Die anstiften. Zum Highlighten. Von Highlights.

Mal, ey!

Damit wäre ich (fast) bereit für eine zweite Runde Bitzius. Es ist nämlich keine Frage: Dieser Mann gehört gedisst. Für das Rot-Gelb-Grünen fehlen mir jetzt nur noch – ach, Kleinstigkeiten: eine genaue Vorstellung dessen, was ich als Ampelmann untersuchen könnte, und die definitive Zusage des angefragten möglichen Doktorvaters. An beidem sollte es eigentlich nicht scheitern, denn die Auswahl an Themen aus dem Bitzius-Kosmos ist (fast zu) gross, und die Masterarbeit, sozusagen die Eintrittskarte zum Spielen mit den Grossen, ist mir m.E. ziemlich gut gelungen. Letztere muss aber erst noch begutachtet werden. Und es kann halt etwas dauern, bis auch die insgesamt 734 Fussnoten überprüft sind…

Nicht schlimm. Von mir aus muss es nicht gleich weitergehen: Zurzeit bin ich sowieso ein Bitzi t Reggae!

Übrigens: Um Fussnoten (bzw. “Fussnoten”) wird es, irgendwie, auch im kommenden “Tagebuch” für die “Reformierte Presse” gehen, das ich den nächsten Tagen einreiche und das am 9.5. gedruckt erscheint. Ein paar Tage später dann sicher auch hier.

Auszug aus den Krypten

By , 29/03/2014 06:54

Hier mein vierter “Tagebuch”-Eintrag in der “Reformierten Presse”:

Tagebuch 4 (13-2014)

(Erschienen in: “Reformierte Presse”, Nr. 13, 28.3.2014, S. 11; Autor: Reto Studer)

Hinweis aus der Schreib-, Tipp- und Lesestube: Der Tipp-Fehler “Tip-Saal” stammt nicht von mir. Der von mir eingesandte Text sprach, korrekt, vom “Tipp-Saal”: im Sinne von Lesen, Denken, Tippen. Eigentlich logisch. Wer weiss, mit wie viel Liebe ich jeweils an den Formulierungen feile (und dass man mir in Sachen Rechtschreibung nicht viel vormachen kann), wird verstehen, dass ich verärgert bin über diese “Verfälschung”.

Vitamin “B.”

By , 24/02/2014 14:42

Hier mein dritter “Tagebuch”-Eintrag in der “Reformierten Presse”, geschrieben in den lehrreichsten und erquicklichsten Wochen meines ganzen Theologiestudiums:

Tagebuch 3 (8-2014)

(Erschienen in: “Reformierte Presse”, Nr. 8, 21.2.2014, S. 11; Autor: Reto Studer – Online-Textfassung hier)

Hinweis aus der Schreibstube: Das im ersten Absatz beschriebene Szenario und der Beginn des zweiten Absatzes mögen kitschig klingen und v.a. erfunden scheinen. Sie sind aber wohl recht nahe an der Realität. Immerhin berufe ich mich auf Schilderungen von Menschen, die es wissen sollten: von Bitzius selbst, dessen Schwester und einem Freund von Bitzius. Mehrere Motive habe ich aus deren Darstellungen übernommen – zugegeben: ohne die Quellen in der Kolumne kenntlich zu machen… Die Belege (die ich für meine Masterarbeit kaum verwenden kann) reiche ich hiermit gerne nach:

“Grauender Sonntagmorgen am Bielersee. Albert Bitzius […] sitzt noch immer am Schreibtisch.”

Grauender Sonntagmorgen

(Quelle: Marie Henriette Rüetschi-Bitzius, Aus dem Leben meines Bruders Albert Bitzius, Bern 1882, 12.)

“Die Predigten, sie verlangen ihm viel ab!”

Die Predigten...

(Quelle: Alfred Altherr, Albert Bitzius. Ein Vorbild freier Frömmigkeit [ein Lebensbild], Basel 1913, 11.)

“Bitzius ist beliebt bei seinen Twannern: einer zum Anfassen!”

Beliebt bei seinen Twannern

(Quelle: Marie Henriette Rüetschi-Bitzius, Aus dem Leben meines Bruders Albert Bitzius, Bern 1882, 12f.)

“Spät dran ist er auch, weil seine Aufmerksamkeit zugleich immer noch einer anderen Gemeinde gehört: seinen bernischen Mit-Reformern […].”

Zwei Gemeinden

(Quelle: Albert Bitzius, Reformchronik vom 3. Juli 1878, in: Reform. Zeitstimmen aus der schweizerischen Kirche 14/7 [1878], 245f.)

“[…] Briefe in schwungvoller Kurrentschrift.”

Schwungvolle Kurrentschrift

(Quelle: Albert Bitzius, Brief an [Friedrich] Salomon Vögelin vom 18. Oktober 1868 – aufbewahrt in der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich)

Quereinstieg

By , 19/02/2014 18:00

Seit einigen Monaten bin ich, kurz vor dem Studienabschluss stehend, offener für Stellenangebote als auch schon, und so freue ich mich immer, wenn ich für Stellen – auch ausserhalb der Kirche – angefragt werde. So geschehen gestern wieder, als mich über mein LinkedIn-Profil eine entsprechende Nachricht erreichte.

Doch was sollte ich mit der freundlichen, aber fehlgeleiteten Anfrage eines Hädhöntrs anfangen, ob ich wohl an einer Anstellung als “Oracle DBA” interessiert sei? Ich musste ja als Erstes die Bedeutung der Abkürzung ergooglen

Doch nun, da ich fündig wurde, habe ich den Eindruck, die Anfrage sei, zumindest auf den zweiten Denk, gar nicht so daneben: Bin denn nicht auch ich ein Oracle. Database. Administrator?

Anfänger

By , 21/01/2014 20:05

Jedem Anfang wohnt ein Zauder inne. Aber heute habe ich begonnen:

Zauber

Bald wird es anders aussehen. Aber das wissen Sie ja!

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