…und Müssen…

By , 04/02/2013 13:14

“Können”, “Wollen”, “Müssen” – das war die Reihenfolge beim ersten Mal, vor knapp einem Jahr. Aus, naja, dramaturgischen Gründen will ich die Frage nach dem “Wollen” heuer an den Schluss setzen und an dieser Stelle also zunächst einmal über das “Müssen” nachdenken (nachdem das “Können”-Update bereits erfolgt ist). Nun denn:

Muss es denn gleich ein Pfarramt sein? Reicht es nicht, ausserhalb der (institutionellen) Kirche, konkret: im privatwirtschaftlichen Erwerbsleben, “evangelisch” zu wirken – im Kleinen und ganz uninstitutionalisiert? Kirchliche, christliche Anliegen kann ich ja auch niederschwellig, gewissermassen als “kirchliche Exklave” (oder “Enklave”, je nachdem, woher man schaut), in der Wirtschaft unterstützen!

Gegenfrage an mich: Was heisst schon “Müssen”? Vielleicht ist das zuviel verlangt. “Hier stehe ich und kann nicht anders”? Ganz ehrlich: das eher nicht. Aber ich habe schon den Eindruck, dass es mich grundsätzlich in die Kirche zieht und dass ich in diesem Umfeld glücklich und am richtigen Ort sein kann – weil ich in diesem Umfeld auch jetzt schon immer wieder einmal glücklich und am richtigen Ort bin (in der Oberländer Heimat) bzw. war (in der Praktikumsgemeinde, mit der ich im Übrigen auf die eine oder andere Art verbunden bleiben möchte). Wenn ich dieses “Ziehen” grosszügig als “Müssen” interpretiere: Ja, dann muss ich.

Als ich die Frage nach dem “Müssen” zum ersten Mal stellte, beantwortete ich sie mit “ja”. Vorderhand bleibe ich also dabei – ohne allerdings auszuschliessen, dass…

Mehr dazu im abschliessenden Teil dieser Modalverben-Trilogie, in dem es um das “Wollen” gehen wird.

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